Über uns…

…1986 gegründet von Klaus Wendel. Erklärtes Ziel ist die Vermittlung des ‚Tango Rioplatense‘ (oder auch Argentino genannt), so wie er in den ’milongas” in Buenos Aires getanzt wird – Tango de salón!

Da wäre zuerst einmal unser Name:
was heißt ’sencillo‘

Einen Tango ’sencillo‘ zu tanzen bedeutet, ihn schlicht, aufrichtig, ohne Attitüden und natürlich zu tanzen. Es ist ein Kompliment!

Tango de Salón, – den ursprünglichen „Tango rioplatense“ – erlernt man nicht in nur einem Beginnerkurs. Das sollte auch keiner erwarten. 
Nur häufiges Üben + Tanzen auf der Tanzpiste lässt erahnen, was diesen faszinierenden Paartanz 120 Jahre überstehen ließ: choreographische Raffinesse, Gefühl zum Tanzpartner und unendliche Möglichkeiten zur Musik, – dem Tango der 30er Jahre bis heute… !

Wir können vielen Interessierten durch unsere lange Unterrichtserfahrung zu einem sehr schnellen Einstiegs-Erfolg verhelfen.

Wir sind keine „Hobby-Lehrer“, obwohl der Tango unser Hobby geblieben ist.
Wir tanzen sehr oft und gern in unserer Freizeit.
Und weil wir üben, unterrichten und uns ständig weiter entwickeln, sind wir nicht nur Profis – sondern auch „aficionados“ (Begeisterte) geblieben. Diese Qualität zeigt sich auch in unseren Preisen: Wir sind im Ruhrgebiet die lerneffektivste Tangoschule – und deshalb auch die preiswerteste:
Wir bringen innerhalb kürzester Zeit die meisten Schüler auf die öffentlichen „Tangopisten“:
Bei uns lernt man Tango tanzen + verstehen = geniessen!

TANGOsencillo© heißt auch unsere Lehrmethode, die auf unserer Unterseite „Unser Konzept…“ beschrieben wird.

Tänzerische Ausbildung

• 1984-1994 Estudio Sudamerica, Berlin bei Juan D. Lange
• 1988 bis 1994 Unterricht bei Antonio Todaro (Berlin & Amsterdam).
• 1988 bis 1994 Unterricht bei Pepito Avellaneda und Eduardo Arquimbau in Amsterdam, Köln & Nijmegen
• 1994-1995 Ausbildung als Tangolehrer (“Tango vom Rio de la Plata©”) im “Estudio Sudamerica”, Berlin bei Juan. D. Lange
• 1995 Unterricht bei Lampazo in Buenos Aires (nur Gehen geübt – auch das ist wichtig!)
• 1995 -1996 bei TETÉ – er beeinflußte mich dahingehend, meiner Intuition zu folgen und nicht mehr nur mein Gelerntes „runterzuspulen“.
• Jan 2005 bis Sept 2006 Trainerausbildung “Tango Discovery ®” bei Mauricio Castro.
• seit 2006 viele Workshops bei ‚Chicho’Mariano Frumboli, Sebastian Arce & Mariana Montes, Gustavo Naveira und Giselle-Ann, u.a.

An dieser Stelle könnte ich jetzt noch die Namen vieler anderer zahlreicher Lehrer erwähnen, von denen ich viel gelernt habe – ich verzichte darauf: „Ein schöner Lebenslauf macht noch keinen guten Tänzer aus!“

 


Persönliches…

„Geboren wurde ich 1957 in der Nähe von Soest als Sohn eines passablen Zahnarztes … und ich habe als Kind nie davon geträumt, mein halbes Leben mit Tango zu verbringen – wie hätte ich auch…? – der Tango lag ja zu dieser Zeit in den letzten Zügen.Ich studierte alten Tango statt moderner Zahnmedizin.
Meine Zähne sind zwar nicht mehr so gut, mein Vater wird‘s mir verzeihen, und ich wäre vielleicht ein schlechter Zahnarzt geworden, – aber dafür kann ich ganz passabel tango tanzen…!

• Gemeinsamkeiten mit Papa: Humor, solide + konsequente Gründlichkeit, Kompetenz, die Freude am Beruf.
• Unterschied: Ich bohre nicht. Ich tanze lieber.

Mit dem Tango begonnen habe ich Mitte der 80er Jahre in Berlin in einem VHS-Kurs Berlin-Tempelhof bei Juan Dietrich Lange, Leiter und Gründer des “Estudio Sudamerica”, in Berlin und der Tango-Schul-Gruppe “Tango vom Rio de la Plata©”.
Mit Juan D. Lange als erstem Lehrer hatte ich großes Glück.  Sein Einfluss stellte die ersten Weichen für meine spätere Tango-Laufbahn. Bei ihm lernte ich die Grundlagen des Tangos: die Improvisation, die konsequente Führung, rhythmisches Empfinden, – alles was man für einen gut getanzten Tango braucht. Außerdem die Hinwendung zu Bewegungslehren wie Feldenkrais®, F.M Alexandertechnik u.a., die mich befähigten Bewegungen besser analysieren zu können, um ein tieferes Verständnis zu Besonderheiten des Tangos zu erlangen. 

Das Schönste ist, dass ich immer weiter lerne und wenn ich nichts mehr lernen könnte, würde ich mit dem Tango aufhören.“

Seit 2007 Jahren unterrichtet Esther Nur mit Klaus Wendel.

Sie tanzt und lernt seit 2001 intensiv und ist auf der Tanzpiste, “im Tango de Salón”, zu Hause.  Musikalität, Leichtigkeit, Aktivität, ausgezeichnete Fußarbeit und tänzerischer Instinkt, – das alles zusammen: Das ist selten.

Ihre gute Bewegungsanalyse, ihr fundiertes Wissen über Bewegungslehre und ihre Fähigkeit in einer Bildersprache komplexe Bewegungsabläufe zu beschreiben geben den Frauen im Unterricht die unverzichtbare Unterstützung zum Erlernen der frauens-spezifischen Bewegungsabläufe.

Tango de Salón…

…ist im Unterschied zum choreografierten Bühnen-Tango ein improvisierter Gesellschaftstanz. Es gibt im Salon-Tango eigentlich keine Grundschritte und keine festgelegten Schrittfolgen, obwohl bestimmte choreographische Einheiten als sogenannte ‚base‘ oder ‚paso basico‘ (spanisches Wort für Basisschritt) bezeichnet werden.
Es gibt eine räumliche und eine musikalische Improvisation, wodurch mit Rücksicht auf andere Paare auf der Tanzfläche und spontan zur Melodie der gespielten Musik getanzt wird. Die vielen Schritt– und Bewegungsformen, die in einer engen Umarmung möglich sind, werden deshalb immer im Kontext zu den Möglichkeiten in einer Milonga (Tanzveranstaltung) entwickelt. Die feine Kommunikation im Paar, die ein Tangopaar so verschmolzen miteinander wirken lässt und eine Voraussetzung zur Improvisation ist, sind ein starker Ausdruck des Tangos, der man sich kaum entziehen kann.

Unser Konzept ist von Anfang an – d.h. schon in den Beginnerkursen – die Vermittlung der Improvisation, um kreativ und musikalisch Tango zu tanzen. 

Unsere Schüler lernen die Struktur, auf der sich improvisieren lässt – alles was Mann & Frau auf der Tanzpiste brauchen:

  • Die Möglichkeiten in einer Umarmung,
  • die räumlichen Orientierungen des Führenden,
  • die tänzerischen Möglichkeiten in den Rollen des Führenden & der Folgenden
  • und die Interpretation der Musik.

Außerdem geben wir in unserer monatlichen ‚práctica‘ – einem Übungsabend – praktische Hilfen und Anweisungen für das Tanzen auf öffentlichen ‚milongas‘ – Tango-Tanz-Veranstaltungen – weil der erste Besuch einer ‚milonga‘ für viele Beginner eine Überwindung ist und sie sich meistens noch nicht auf eine gefüllte Tanzpiste trauen.

Die einzigartige Methode „TANGOsencillo©“ haben wir in 30 Jahren Unterrichtserfahrung entwickelt und sie unterscheidet sich vom Prinzip der Ganzheits-Lehrmethode – des Unterrichtens ganzer Schrittsequenzen – das in vielen anderen Tangoschulen noch praktiziert wird.

Informiert sein…

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